Zeit und Raum für Journalismus und die informierte Gesellschaft

Journalismus in Konfliktregionen

Nicht überall ist ein freier und unabhängiger Journalismus eine Selbstverständlichkeit. futur eins engagiert sich in der Demokratieförderung im Ausland und arbeitet mit Journalistïnnen sowie der Zivilgesellschaft an Strategien zur Stärkung von Medienfreiheit und Pluralismus, wie beispielsweise in Osteuropa.

»Ich fürchte drei Zeitungen mehr als hundert Bajonette. « (Napoleon)
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Leonard Novy

Funktionsfähige, belastbare Demokratien bestehen aus mehr als demokratischen Institutionen und Verfahren. Sie basieren auch auf Dialog, Debatte und demokratischer Partizipation. Schlüsselkompetenzen und Herausforderungen im Zusammenhang mit öffentlicher Kommunikation und Journalismus  unter oftmals schwierigen Bedingungen stehen im Mittelpunkt unserer Capacity Building-Aktivitäten – die bisher schwerpunktmäßig in Osteuropa stattfanden. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort fokussieren die Projekte die Stärkung von Qualität und Vielfalt in den Medien, die Förderung von Transparenz, Staatsferne und Unabhängigkeit im Journalismus oder den Umgang mit Fake News und Propaganda. Im Mittelpunkt der Workshops stehen dabei weniger konventionelle Formate wie Vorträge etc., sondern ein Prozess der sich durch die Reflektion, Zusammenführung und kontextbezogene Anwendung aktueller Forschungsentwicklungen aus unterschiedlichen Disziplinen, starken Praxisbezug und gegenseitiges Lernen auszeichnet. Noch 2018 gelang es so, junge Journalistïnnen aus Russland und der Ukraine zu einem Austausch über die Herausforderungen des Journalismus im Kontext von Digitalisierung und Propaganda zusammenzubringen (Projekt #verify).